Menschen kommen im Alltag, am Arbeitsplatz, über Ernährung, Trinkwasser, bestimmte Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel oder andere Umweltquellen mit zahlreichen chemischen Substanzen in Kontakt. In bestimmten Situationen kann eine gezielte Untersuchung auf Schwermetalle und ausgewählte Umweltbelastungen medizinisch sinnvoll sein. Entscheidend ist dabei nicht eine möglichst große Zahl von Tests, sondern eine gezielte Diagnostik anhand von Beschwerden, Vorgeschichte und möglicher Exposition.
Welche Laboruntersuchungen können sinnvoll sein?
Je nach persönlicher Situation und möglicher Belastungsquelle können unter anderem folgende Untersuchungsbereiche sinnvoll sein:
Schwermetalle – beispielsweise Blei, Quecksilber, Cadmium oder Arsen bei entsprechender Exposition oder konkreter medizinischer Fragestellung
Blut- und Urinuntersuchungen – abhängig vom untersuchten Stoff können Blut oder Urin unterschiedliche Informationen über eine mögliche Belastung liefern
Berufliche Exposition – gezielte Untersuchungen bei möglichem Kontakt mit Metallen, Lösungsmitteln oder anderen Substanzen am Arbeitsplatz
Ernährung & Nahrungsergänzungsmittel – bei begründetem Verdacht auf erhöhte Aufnahme bestimmter Metalle oder anderer unerwünschter Substanzen
Leber & Nieren – Laborparameter zur Beurteilung jener Organsysteme, die wesentlich an Verarbeitung und Ausscheidung zahlreicher Substanzen beteiligt sind
Blutbild & Stoffwechsel – ergänzende Basisdiagnostik zur Beurteilung möglicher Auswirkungen einer relevanten Exposition
Vitamine & Spurenelemente – beispielsweise Eisenstatus, Zink, Selen oder weitere Mikronährstoffe bei entsprechender Fragestellung
Weitere umweltmedizinische Diagnostik – abhängig von Beschwerden, Expositionsgeschichte und bereits vorhandenen Befunden
Welche Untersuchungen sind für mich sinnvoll?
Wir helfen Ihnen, anhand Ihrer persönlichen Situation die medizinisch sinnvollen Untersuchungen auszuwählen und unnötige Laboranalysen zu vermeiden.
